Zwinger vom Miluan2000

Markus Ramacher Züchter im RSV2000

wEhemalige Hunde (Gringo/ Ricko/X)

Gringo

Hier möchte ich Ihnen gerne meinen Rüden Gringo vorstellen. Er verstarb leider im April 2010, viel zu früh. In einer kleinen Chronik möchte ich Ihnen meine Zeit mit ihm erzählen.
Im Sommer 2008 erwarb ich den Rüden Gringo vom Tim Thaler. Zuerst kaufte ich Ihn um hieraus “Kapital zu schlagen”, allerdings überzeugte mich der Rüde nach kurzer Zeit so sehr seiner Qualität, dass ich mich schnell mit dem Gedanken befasste, den Rüden zu halten und den “Kampf” aufzunehmen.
Am Tag des Kaufs  hatte ich mir wohl keine Gedanken darüber gemacht, vor welche Aufgaben ich hier gestelltwürde, vor allem der zeitliche Aufwand, der hiermit verbunden war, war mir bis dahin nicht bewusst, andere Hunde haben hierbei weit zurückgestanden. Die ersten 4 Tage waren der sogenannte Horror für mich, aber auch für den Hund, wie sich für mich später herausstellte. Sein hohes Aggressionspotential, welches er mir direkt  präsentierte, ließ mich darüber nachdenken, den Hund direkt wieder zu verkaufen. Anderseits, so sagte ich mir, den bekommst du hin und wenn es der letzte Hund von dir ist. Es dauerte 4 Tage, bis ich erstmals den Hund überhaupt aus seinem Zwinger raus lassen konnte, ohne dass er mir gegenüber ein aggresives und dominantes Verhalten zeigte. Weitere 7 Tage dauerte es, bis ich Gringo anfassen konnte, was aber noch weitere 2 Wochen mit Knurren und Steif machen bestätigt wurde. Mit Respekt und einer Portion Übermut sagte ich mir ab da an, da muss er durch genau so wie ich. Ich spürte, dass hier mit Vertrauen Viel zu erreichen ist und, dass natürlich auch Zeit vergehen würde….
 
 
 
Ich möchte hier anmerken, dass ich mit Gringo erstmals einen wirklich echten Gebrauchshund kennen gelernt habe.
…nach ca 2 Monaten war es für mich möglich, sich neben Gringo zu knien und auch zu setzen, ohne das seinerseits ein Misstrauen aufkam, wir waren einen weiten Schritt voran gekommen und dies machte mich Stolz, aber sicherlich auch den Hund.
Nach 3 monatiger “Zwangspause” besuchte ich erstmal eine Übungsstunde mit Ihm, ich spielte hier mit Ihm mit dem Ball und ließ ihn auch eine kleine Sequenz Schutzdienst absolvieren. Für mich war hier klar, diesen Hund kannst du überall auspacken für SD*, egal wo ,er hat “Krieg”. Er überzeugte mich und den Helfer mit harten, vollen Griffen und einem sehr hohen Aggressionspotential. Wiederum wusste ich nun, wo meine zukünftige Aufgabe lag, er musste irgendwo in die reine Beute gearbeitet werden, dies ist ihm inzwischen auch sehr gut gelungen, hierfür möchte ich auch dem Figuranten Christian Wilke danken, welcher einen sehr hohen Anteil an der Entwicklung von Gringo im SD hat. Durch die Ruhe und Erfahrung von Herrn Wilke, war es erst möglich den Gringo für eine Sch1 Prüfungsfähig zu machen. Hierfür möchte ich meinen Ausdrücklichen Dank an dich Christian ausdrücken.
In der Unterordnung, machte mir Gringo dennoch weiter Sorgen, ob im Apport, oder auch im Führrungsverhalten stellte ich leider immer wieder fest, dass er leider sehr versaut wurde. Das ist die Gefahr, wenn man einen 3,5 Jahre jungen Hund kauft ohne irgendwelche Vorkenntnisse aus seinem Aufbau zu haben. Allerdings möchte ich auch hier Erwähnen, das sein Verkäufer sicherlich nicht dafür konnte. Wer auch immer den “Gehorsamsapport” bei ihm durchführte, hatte hier von soviel Ahnung wie Loddar vom heiraten. Trotz mehrfacher Rücksprache mit Hundesportkollegen aus meinem Vertrauensbereich fanden wir bis heute nicht die Idee eine Besserung herbeizuführen. Wenn nun ein Leser sagt der spinnt, kann er gerne vorbei kommen und sein können unter Beweis stellen. Im großen und ganzen, sehe ich Gringo in Abteilung B im mittleren G Bereich.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

Die Fährte an sich machte mir von Anfang an eigentlich keine Sorge, so dass hier nur eine gewisse Stabilität eingebaut werden musste und das verweisen der Gegenstände erlernt werden musste. Dies gestaltetete sich einfach und führig, was aber auch an seiner Freude am fährten lag.

Ich möchte mich hiermit nochmal bei all denen bedanken, welche mir mit Ihrem Wissen und Hilfen zur Seite gestanden haben, mein ausdrücklicher Dank gilt hier Susanne Ramacher und Christan Wilke.

 

 

 

 

Gringo vom Tim Thaler verstarb am 29.04.2010 für mich und meine Frau völlig unerwartet. Ein von seiner Rasse her seltener Schäferhund, welchen wir kennen lernen und führen durften. Für diese Zeit sind wir sehr dankbar.

 

Kurzbeschreibung:
Aus meiner Sicht möchte ich Ihnen den Rüden wie folgt beschreiben.
Aus Gebrauchshundsicht ein Hund, der durch leichte Reizung in einen starken Wehrtrieb umschaltet, Dominanz und unbestechlichem Angriffsverhalten bei mustergültigen Griffverhalten überzeugt. Die Ausbildung ist sehr aufwendig, da Gringo sehr reizaktiv ist und eine Reizüberlagerung den schnell zu weckenden und bei diesem Hund stark ausgeprägten Selbsterhaltungstrieb aktiviert.
Gelernte Übungen werden ständig von Gringo frei von Angst und Meideverhalten überzeugend präsentiert. Im normalen Umgang lässt dieser “Ein Mann Hund” sich von nichts und niemanden beeindrucken. Schon ein dominantes Auftreten einer dritten Person lässt einen erfahrenen Hundesportler aber auch einen Laien Vorsicht erahnen.
Die, in der Leistungszucht überhäufte Selektion auf Trieb und Führigkeit hat dazu geführt, dass ein immenser Wertverlust von “Gebrauchshundeigenschaften” eingetreten ist. Diesen Wertverlust kann Gringo mit seinem ausgeprägtem Aggressionspotenzial und hervorragendem Nervenkostüm in allen Bereichen ausgleichen.
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

Hier möchte ich ebenfalls den Züchter
und Hundeführer Manfred Teuber zitieren:
 
       

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 

 

In meiner Zeit als Züchter und Hundeführer, habe ich viele Schäferhunde kennengelernt, welche ich habe arbeiten sehn und welche ich firgurieren durfte bzw. konnte. Ich habe hierbei normale Hunde, gute Hunde, sehr gute Hunde und überdurchschnittlich harte Hunde kennen gelernt. Wenige dieser Hunde waren überdurchschnittlich hart und hatten hierbei das richtige Herz. Gringo vom Tim Thaler gehört für mich zu den wenigen Hunden, welche überdurchschnittlich hart sind und über ein richtiges Herz verfügen. Gringo verfügt über eine starke Dominanz und unbestechliches Angriffsverhalten bei mustergültigen Griffverhalten. Die Griffe sind überzeugend hart und voll. Ich bin davon überzeugt, dass dieser Rüde egal in welcher Situation immer einen harten vollen Griff setzen wird.

 

Manfred ich danke dir für dein Statement
 
 
 
 
 
 

 

 
 
 
Hier möchte ich den Figuranten Christian Wilke zitieren:
Gringo vom Tim Thaler:
Áus meiner Sicht ein mittelgroßer, kräftig gebauter Rüde mit einem sehr gutem Rüdenschädel. Ein ganz klarer Hund der unter normalen Umständen keinerlei Aggressionen zeigt. Da Gringo leider nicht gut von den Vorbesitzern aufgebaut worden ist, zeigt er während der Arbeit doch eine ausgeprägte Unführigkeit gepaart mit Misstrauen gegenüber jedem , Führerhärte und Aggression. Die Triebbeständigkeit des Hundes würde ich als überdurchschnittlich bewerten, die Griffe im Sd sind immer voll und hart und auch überdurchschnittlich zu bewerten. Durch den verkehrten Aufbau des Hundes auch im Sd ,mischt er die Triebbereiche mit sehr viel Aggression was zu einem starken Kampf seiner seits führt. Bei stärkerer Belastung des Hundes im Sd, steigt der hund komplett aus der Beute aus und schaltet um in pure Aggression und Wehr, was auch mit Übersprungshandlungen am Helfer zu bewerten ist. Alles in allem ein sehr guter Hund der leider versaut worden ist. Wenn Gringo das vererben kann was er besitzt, werden abhängig von der Mutter keine Spielhunde sondern Gebrauchshunde dabei herrauskommen.
Danke Christian für dein Statement.
 
 

X vom Prinzenrain

 
 
 
X vom Prinzenrain *8.02.2008 - + 3.02.2009
X vom Prinzenrain *8.02.2008 - + 3.02.2009

X vom Prinzenrain wurde mir auf hinterlistige und bestialische Art und Weise vergiftet. Nach der Aufnahme einer tödlichen Dosis trat der Tod nach ca. 50 Stunden ein. Es war kein sterben, vielmehr ein krepieren.

Ich kann leider nicht beweisen, wer mir den Hund ermordet hat, aber ich kann es mir denken. Ich habe X geschworen, dass ich seinen Tod nicht ungesühnt lasse.

Der Mörder kann sich warm anziehen.

Des weiteren wurden mir noch mehr Hunde im gleichen nahe liegenden Zeitraum vergiftet, mit dem selben Gift, auch für diese Hunde werde ich Vergeltung üben.

Das ist allerdings keine Drohung sondern eine Vorhersage, und ich werde sicherlich den legalen Weg gehen und mich nicht auf so eine erbärmliche schwache Schiene herab geben, wie dieses Arschloch.

Ich gehe nicht an meine Grenzen…. sondern ich gehe noch einen Schritt weiter.

 

Luna vom Pfaffenbachtal
Luna vom Pfaffenbachtal

Luna wurde mir ebenfalls vergiftet.

Luna es tut mir leid, dass auch du es leider nicht geschafft hast. Nach ca. 42 Stunden mussten wir dich gehen lassen.

Es tut mir leid, dass du unter diesen Umständen von uns gegangen bist.

Auch deinen Tod werde ich nicht ungesühnt lassen.

1 weitere Hündin sowie 1 Rüde konnte gerettet werden. Beide sind über den Berg und werden keine bleibenden Schäden behalten.

Ich hatte meine Hunde zum Vergiftungszeitpunkt bei meiner Freundin untergestellt.

 

 

 

 

 

 

Ricko vom Prinzenrain

Hier möchte ich Ihnen gerne den Rüden Ricko vorstellen. In einer kleinen Chronik möchte ich Ihnen meine Zeit mit Ihm erzählen.
Ricko vom Prinzenrain
Ricko vom Prinzenrain

 

 

 

 

Im März 2006 fasste ich den Gedanken mir einen Schäferhundrüden zuzulegen, bestärkt durch meine Freundin, welche zuvor schon Hundesport ausübte, sah ich ein Video von Ihrem Vox. Hier stand für mich fest, dass will ich auch. Nach kurzer Recherche, hatten wir über den von Prinzenrain, Herrmann Schneider, erfahren, dass er seine Hündin, welche eine direkte Tochter von Vox war im Mai belegen lassen wolle. Wir bestellten direkt einen Welpen, dass ca. 2 Monate vor der eigentlichen Belegung, und hatten automatisch erste Wahl.
Am 7.07.2006 war der Wurf gefallen und kurz hiernach fuhren wir in regelmäßigen Abständen uns die Welpen anschauen, mit 4 Wochen entschieden wir uns für Ricko und freuten uns nunmehr auf den Tag des abholens. 
Knapp 8 Wochen später, an einem Samstag Morgen, fuhren wir also unseren Ricko holen und nahmen ihn mit nach Haus.
Voller Eifer erfreuten wir uns an seinem dasein.  Ziemlich früh versuchte er seine Grenzen auszutesten und setzte hier schon im jungen Welpenalter auf Wehrtrieb und Belastbarkeit. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten passte er sich trotzallem schnell der Familie an. Auch mit unsere Kinder (selbst die kleinsten), war er schnell warm und hatte auch mit 6 Monaten das Feingefühl sich hier ruhig zu verhalten.
Mit 6 Monaten gingen Michelle und ich regelmäßig mit Ricko spazieren. Wir stellten uns mitten aufs Feld und in einem Abstand von 50 Meter warfen wir uns gegenseitig den Ball zu. Der Trieb auf den Ball wurde hierdurch sehr stark gefördert. Das Resultat hieraus ist, dass er heute ein Extremspieler ist, welcher für den Ball alles stehen lässt.
Mit 8 Monaten konnte man den Ball in ein bestelltes Feld schmeißen und Ric ko suchte solange, bis er den Ball gefunden hatte. Je nach Schwierigkeit dauerte es schonmal bis zu 5 Minuten, aber ohne Pause und mit intensivem Nasengespür fand er jeden Gegenstand.
Mit 10 Monaten besuchten wir erstmalig einen Hundeplatz. Seine Veranlagung für den Sport war deutlich zu erkennen.
Jetzt blieb es abzuwarten, dass Ricko 1 Jahr wurde und das wir zum Hauptröntgen gehen konnten. Dies taten wir auch mit 13 Monaten und wir bekamen das Ergebnis HD a1 und ED normal.
Ab hier an fuhren wir regelmäßig zum Hundeplatz, wo wir Ricko auch in Abteilung C anfingen zu arbeiten. Alfredo de Marco arbeitete mir den Hund im SD als Figurant sehr gut vor. 
Problematisch war sein Zivilverhalten, welches er sowohl auf dem Hundeplatz wie auch draußen an den Tag legte. Hier bedurfte es erstmal in eine andere Richtung zu arbeiten, und Ricko an seine Grenzen zu führen. Im Frühjahr 2008 erfolgte die AD Prüfung, ebenfalls wollten wir die BH Prüfung im Frühjahr 2008 ablegen, allerdings hinderte uns hier erstmal eine Verletzung am Fussballen daran. Im Mai 2008 kam Gringo mit dazu, und durch Ihn war die Konzentration auf Ricko erstmal an 2te Stelle gerückt.
Im November 2008 legten wir beide dann doch erfolgreich die BH Prüfung ab.
Ricko steht nun aktuell bei einem WUSV Teilnehmer aus Europa.
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Wie würde ich den Rüden aus meiner Sicht beschreiben:
Aus Gebrauchshundsicht ein Hund, der durch leichte Reizung in den Wehrtrieb umschaltet. Seine Dominanz in der Unterordnung ist unübersehbar. Ricko ist sehr gut in der Beute zu arbeiten, allerdings ist bei extremer Belastung, Ricko ein Hund der ohne Rücksicht in ein hohes Aggressionsverhalten umschlägt. Er wäre ohne Probleme Zivil zu arbeiten. Die Ausbildung ist sehr aufwendig, da Ricko sehr reiz. und schmeraktiv ist. Durch eine Reizüberlagerung kann sehr schnell der ausgeprägten Selbsterhaltungstrieb aktiviert werden. Hierbei muss viel Fingerspitzengefühl bewahrt werden.
An dieser Stelle möchte ich meiner Freundin danken, der zum ersten der Rüde gehörte und zum zweiten mich in der Ausbildung voll und ganz unterstützt hat und mir immer beratend zur Verfügung gestanden hat und dies auch in Zukunft bei anderen Hunden tun wird.
Ricko vom Prinzenrain

 

 

 

 

Zwinger vom Miluan2000 läuft unter Wordpress
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